„Mama, die Faultiere in Costa Rica gehen nur einmal die Woche auf´s Klo!“

…diesen Satz hörte ich gestern von meinem großen Sohn. Er gehört definitiv zu den Sätzen, von denen ich früher nie geglaubt hätte, so etwas jemals zu hören.

„Nimm lieber das Lakritz und lass die Bananen los!“  habe ich tatsächlich heute zu unserem Kleinkind gesagt. Trotzdem stopfe ich lieber Bananen in ihn rein als Lakritz. Wir standen nur grad an der Supermarktkasse und mir schien, die Verpackung der Süßigkeiten hält die kräftig beißenden Zähne des Kindchens besser aus als die Bananen.

Satz des Tages

„Kann der Elefant bitte die Sachen im Korb lassen, die der Aufräum-Ozelot da so schön reinsortiert hat?“ (sagte ich zu der Elefantenpersönlichkeit meines Sohnes, die mit dem Rüssel den Kram raussortierte, den er vorher mit seiner Ozelot-Identität sorgsam aufgeräumt hatte)

„Ich bin mit der Kürze meiner Haare sehr zufrieden!“ (sagte mein Sohn (Erstklässler!) in genau diesem Ton – er spricht wie ein Buch! –  nach seinem Friseurbesuch)

Sätze, die ich früher niemals gesagt hätte…

Wer Kinder hat, der sagt Sätze, von denen man früher nie geglaubt hätte, so etwas merkwürdiges je sagen zu wollen.  „Geh nun endlich aus dem Blumentopf!“ zum Beispiel.

Auch hätte ich früher nie gedacht, was ich alles zu hören bekomme, seitdem ich Kinder habe. „Ich weiß, wie man aus einer Unterhose Strom erzeugen kann, Mama!“ zum Beispiel. Beim Frühstück.