Eine Einladung zu einem Kindergeburtstag ist etwas besonderes. In den sieben Jahren kann ich an einer Hand abzählen, wer meinen Sohn eingeladen hat. Die letzten zwei Jahre hat ihn sein einziger Freund eingeladen, ein autistischer Junge, den er noch aus dem Kindergarten kennt. Dieser Junge war auch der einzige Gast bei seinem letzten Geburtstag. M. wollte kein anderes Kind einladen. Das ist vielleicht untypisch für einen siebenjährigen Jungen, aber ganz und gar nicht untypisch für unseren Jungen. Viel Trubel mag er nicht. Weiterlesen
Elternsein
„Ich steig nicht in´s U-Boot ohne meinen Bruder“
Echte Geschwisterliebe ist es, wenn man für den Bruder auch auf die U-Boot-Fahrt verzichtet.
„Wenn Jemand sagt, wir sollen in ein U-Boot, aber F. nicht, dann gehe ich auch nicht, Mama!“
Mein Kind, Du bist so toll! Du bist so lieb, wenn Du das sagst.
Du bekommst mit, wie wir mit Ärzten sprechen. Was mit Deinem kleinen Bruder ist. Du bist so weise.
„Mama, ihr sollt nicht immer sagen, was F. nicht kann. Man soll nicht Kinder vergleichen mit anderen. F. kann ganz viel. Er kann lachen und klatschen. Das ist auch gut, dass F. diese Krankheit hat, so können die Ärzte viel forschen und später wissen sie bei anderen Kindern direkt, was das ist und wie sie helfen können!“
Mein liebes Kind. Du weißt so viel mehr als wir großen Erwachsenen, die es doch eigentlich wissen sollten. Du weißt so viel. Du hast Recht. Du bist ehrlich und das mag ich so an Dir. Du öffnest mir den Blick.
„Mama, F. hat Angst vor dem Staubsauger, der ist zu laut!“ ruft es aus dem Wohnzimmer. Und im Spiel: „Ist Deine Linse noch da?“
Mein wunderbares Kind. Du gibst Acht auf Deinen kleinen Bruder. Du sorgst Dich um ihm und setzt Dich für seine Bedürfnisse ein, weil er es manchmal nicht kann. Du bist klug und einfühlsam.
Menschen mit Autismus sind eingeschränkt in der sozialen und emotionalen Empathie. Zumindest auf dem Papier. Was ich erlebe, wie sehr Du Dich sorgst um Deinen Bruder, das lässt mich zweifeln. Nicht am Autismus. Aber an vorschnellen Urteilen. Ja, Du liebst Zahlen. Du kannst Dich nicht immer mit Deiner Umwelt in Bezug setzen. Du hast Schwierigkeiten, in Kontakt zu treten. Aber Du hast ein riesengroßes Herz. Du hast einen riesengroßen Platz für Deinen Bruder dort. Du kannst lieben. Bedingungslos lieben. Du bist klug und sprichst Deine klugen Gedanken aus. Behalte das bei. Das wünsche ich Dir.
Work-Life-Balance ?
Dieser Blog existiert, weil ich meine Gedanken, die ich als Mutter, aber auch als Studentin, als (Ehe)Frau und als Mensch habe, niederschreiben möchte. Man könnte das auch als Vereinbarkeit von Studium und Familie bezeichnen oder auch als Work-Life-Balance. Das möchte ich aber lieber nicht, denn sobald ich von einer Balance zwischen meinem Leben und meiner Arbeit spreche, muss ich innerlich laut aufschreien, denn diese Geisteshaltung entspricht nicht meiner. Möchte ich wirklich trennen zwischen Arbeit und Leben? Gehört die Arbeit nicht im besten Fall zum Leben dazu und bereichert mich? Und was ist das überhaupt „Arbeit“ ? In meinem Fall könnte ich mein Studium als die „Arbeit“ zählen und „Leben“ wäre dann wohl der ganze Rest? Familie, Ehe, Freizeit, Hobby, Freunde, Haushalt, Kinder, Termine? Um ehrlich zu sein, fühlt sich der Rest oft mehr nach Arbeit an als das Studium. Eine Trennung ist nicht möglich und auch nicht gewollt. Mein Leben umfasst beides. Anstatt zu separieren und auf die Waagschale zu legen und auszubalancieren, möchte ich es einfach tun. Leben. Arbeiten.
Das Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, Pläne zu schmieden.
Diesen Spruch habe ich vor einiger Zeit irgendwo gelesen. Während ich also dabei bin, mir zu überlegen, was ich alles nach getaner Arbeit zur Erholung tun kann. Nach einem langen, vollgestopften Tag an einem kurzen Abend. Nach einer langen, vollgestopften Woche an einem freien Wochenendtag. Nach einem langen, vollgestopften Semester in ein paar freien Tagen ohne Prüfungen. Während dieser Zeit findet der größte Teil meines Lebens statt. Weshalb sollte ich den größten Teil meiner Zeit also nur warten. Warten auf einen kurzen Augenblick. Nein. Das ist der falsche Ansatz. Die Kunst ist es doch, das, was wir tun, mit der Freude zu tun, als wäre es schon Samstagabend in den Semesterferien.
Das sagt sich leicht. Manchmal ist es fast unmöglich. Wäscheberge und fiebernde Kinder sind nicht das, was ich mir vorstelle, wenn ich an einen Samstagabend denke. Ich mache eigentlich ständig nur halbe Sachen. Im Studium bin ich nur mäßig vorbereitet, möchte eigentlich noch viel mehr lesen, doch bin ich ja auch noch Mama. Aber nur Nachmittag/Abend- und Wochenendmutter, ansonsten habe ich die Kinder bei Tagesmutter und OGS wegorganisiert. Ich bin trotzdem sehr zufrieden. Eine Balance gibt es bei mir nicht. Während meines Works läuft auch mein Life ab. Und umgekehrt. Manchmal läuft auch gar nichts außer die Kinderschnupfennase. Ist das nun Work oder Life?
Alles rausholen
Mein Sohn ist unheimlich sprachgewandt. Wo ich sage: „Hier hat Jemand gepupst!“, da stellt er fest, dass „eine Gasbildung im Zimmer liegt“.
Er hat auch einen einmalige, witzige Aussprache. „Aufn Pots-Daua“ erklärt er mir und meint damit den Post-Tower. Die Sprachmelodie und die Betonung der Sätze wirkt auf Menschen, die sich noch nicht „eingehört“ haben, als sei er kein Muttersprachler oder als spräche er Dialekt.
Wenn er Phantasiegeschichten erzählt, spricht er unglaublich blumig und detailreich. Sein Wortschatz ist für sein Alter wirklich groß, nicht nur bezogen auf seine Lieblingsthemen.
Trotzdem spricht er immer noch verwaschen und verschluckt die letzten Silben von längeren Wörtern. Einige Laute kann er nicht richtig artikulieren, er hat Probleme, Vokale aus einzelnen Worten herauszuhören und tut sich schwer mit dem Schreiben und Lesen. Manchmal vertut er sich beim Konjugieren der einzelnen Verben oder er vertauscht Gegensätze wie „morgen“ und „gestern“ oder auch „Mama“ und „Papa“. Deswegen geht er seit seiner Kindergartenzeit wöchentlich zur Logopädie. Bis wir vor zwei Wochen entschieden haben, dass er eine Erholungszeit braucht. Das Abwägen von der Notwendigkeit der Sprachtherapie und der Belastbarkeit seiner Psyche war leichter als gedacht. Als Eltern sich durchzusetzen und standfest zu bleiben, die eigene Entscheidung zu begründen und zu erklären, dass sie zum Wohle des Kindes gefallen ist, war schwieriger als gedacht.
Ich erkläre ihm, dass er nun ein paar Monate Pause machen darf. Zuhause üben wir trotzdem wöchentlich mit einem Heft, in das ich Bilder einklebe, die er beschriften soll. Wir üben lange und kurze Vokale. Er übt stillsitzen. Ich übe Geduld. Nach 20 Minuten ist die Seite voll.
„Frau S. hat gesagt, sie will alles aus mir rausholen, Mama, aber ich, ich will selber alles rausholen.“ erklärt er mir. Ja. Das soll er auch, das darf er.
Zwei Kinder mit Pflegestufe und eine Mutter mit Brille
Wir bekommen für unseren großen Sohn Pflegegeld von der Pflegekasse. Für unseren zweiten Sohn haben wir ebenfalls einen Antrag bei der Pflegekasse gestellt, der sehr wahrscheinlich bewilligt werden wird. Zwei Kinder, beide mit Pflegestufe. So habe ich mir das auch nicht vorgestellt. Früher, als meine Vorstellungen, wie das Leben mit Kindern wohl sein wird, utopisch und realitätsfern waren. Irgendwie hatte ich es ja geahnt, dass es anders kommen wird. Dass Kinder-Haben anders ist als man sich das vorstellt. Ja, es wird wohl anstrengend werden, anstrengender als ich es mir nun noch vorstelle.. Kinder sind anstrengend. So dachte ich.
Der Moment, wo Du den Pflegeantrag ausfüllst, wo Du den Brief der Krankenkasse aufreißt und siehst, dass der etwa 3000€ teure Reha-Stuhl genehmigt wurde, der fühlt sich ganz anders an. Ganz anders als gedacht. Nicht angestrengt. Eher war ich erschrocken. So behindert ist er also. Dass er so einen Spezialstuhl bekommt. Ich hätte gedacht, dass er dafür zu normalentwickelt sei. Ähnliche Gedanken hatte ich auch beim Lesen des Gutachtens des medizinischen Diensts, der zu uns nach Hause kam, um den Pflegebedarf festzustellen. Nicht altersgerecht entwickeltes Sozialverhalten. Erschrocken war ich nicht. Zu lesen, was mir sowieso schon klar war, sollte mir eigentlich Bestätigung geben in meinem Gefühl. Dennoch kommt in mir beim Lesen des Gutachtens, der Arztbriefe und Diagnosen eher ein Gefühl von Das-ist-doch-gar-nicht-so-schlimm-wie-das-hier-steht hoch. Sooo schlimm ist es nun auch nicht, oder doch? Mein Blick mag bestimmt sehr gefärbt sein durch die Alltags-Mama-Brille, da ich meine Kinder ja täglich erlebe und mir so manches Verhalten normaler vorkommt als es ist. Manchmal fällt mir das selber auf, wenn ich ein gleichaltriges Kinder oder sogar ein jüngeres Kind treffe und sehe, was bei diesem Kind gut klappt, welche Herausforderungen es meistert, die bei unseren Kindern noch nicht so gut oder einfach gar nicht klappen. Wie gut, dass es nicht meine Aufgabe ist, einzuschätzen, ob und wie arg mein Kind von der Norm abweicht. Eine Mutter darf die Brille auch mal aufhaben. Die Mama-Brille.
Ob die Pflegestufe und das Geld, das wir dadurch bekommen, die Hilfe, die uns zusteht, berechtigt ist, das stelle ich unbewusst immer wieder in Frage. Fast schon habe ich ein schlechtes Gewissen, einfach so Geld zu bekommen, nur weil meine Kinder behindert sind. Die Dame von der Lebenshilfe fand beruhigende Worte für meine Bedenken. „Sehen Sie das Geld als Ausgleich dafür, dass Sie wöchentlich den Badekampf mit Geschrei und Wutanfall mitmachen, dass Sie täglich aufs Neue erklären müssen, wo Zahnbürste und Handtuch hingehören.“ Ja, das stimmt. Unser Sohn hat eine taktile Wahrnehmungsstörung. Wasser, Hautcreme (er ist Neurodermitiker) und die Beschaffenheit von Handtüchern können ihn zur Weißglut bringen. Leider hat er auch noch Schwierigkeiten mit der Frusttoleranz, eine unglückliche Mischung in der Badesituation.
Zwei Förderkinder zu haben ist beinahe ein Vollzeitjob und für den Aufwand, den wir Eltern dadurch haben, werden wir finanziell entlastet. Dafür ist das Pflegegeld. Es vergeht keine Woche, in der ich keine Termine habe. Termine für Therapien, Arztbesuche, Therapeutengespräche, Kontrolltermine, Termine im Frühförderzentrum, Termine zur Hilfsmittelversorgung, Kliniktermine, wöchentliche Termine zur Gymnastik, Erstvorstellungen, Wiedervorstellungen, Facharzttermine und Termine im Kontaktlinsenlabor. Zeit, in der ich in der Bibliothek lernen könnte oder Sport machen könnte. Doch ich möchte diesen Umstand nicht bejammern oder als furchtbar schrecklich beschreiben, denn so ist es nicht. Fast überall treffen wir auf freundliche, helfende Menschen. Durch meine Kinder und durch ihre Behinderungen habe ich so viel gelernt. Das liest sich nun kitschig, allerdings ist es wahr: Ich kann mich organisieren, dabei bin ich Chaot. Ich kann mich durchbeißen und für die Bedürfnisse meiner Kinder und für meine eigenen Bedürfnisse einstehen, wo ich doch eher so gestrickt bin, klein beizugeben. Ich kann Prioritäten setzen, dabei bin ich doch eigentlich schnell ablenkbar. Ich hinterfrage kritisch, wo ich doch oft recht naiv bin. Dass ich das kann, liegt an meinem Fast-Vollzeitjob als Mutter zweier Förderkinder. In der Schule oder in der Uni habe ich diese Kompetenzen nicht erworben, aber durch meine Kinder schon.
Haben junge Eltern einen „besonderen Hilfebedarf“ ?
Ich habe meinen großen Sohn sehr jung bekommen, ich war gerade mal 18 Jahre alt. Auch bei der Geburt unseres zweiten Kindes war ich erst 24 Jahre alt. Ich bereue meine frühe Mutterschaft nicht im Geringsten und bin mir auch ziemlich sicher, sie mit dem richtigen Mann bekommen zu haben. Es ist gut und richtig so wie es ist. Generell gehe ich, wenn ich mit anderen Eltern in Kontakt komme, ob diese nun alt oder jung sind, davon aus, dass es denen ähnlich geht und sie mit ihrer Kinder-Situation im Reinen sind. Allerdings habe ich festgestellt, dass man mich häufiger mal fragt „ob ich denn von Irgendwem, einer Oma oder Schwester, Unterstützung bekomme“ oder „ob denn Jemand von meiner Familie in der Nähe ist, der mir mit dem Kind helfen und es mir auch mal abnehmen kann“. Diese Fragen haben trotz (oder wegen?) der Tatsache, dass ich nun sogar zwei Kinder habe, in letzer Zeit abgenommen und ich bin auch froh, dass ich nun weniger solche Fragen höre, auch wenn sie gut gemeint sind. Die Intention, die mitschwingt in solch einer Frage ist für mich nämlich nicht ausschließlich positiv. Wenn mich Jemand fragt, ob ich Unterstützung oder Hilfe bekomme, bezogen auf meine Situation als (junge) Mutter, dann unterstellt der oder die Fragende gleichzeitig, dass er oder sie mich als hilfsbedürftig ansieht. Dass ich Entlastung brauche. Diese Interpretation könnte man als sehr negativ auffassen und ich möchte nicht ausschließen, dass ich zumindest in der Vergangenheit gesteuert durch den Wunsch nach völliger Unabhängigkeit und Selbstständigkeit eine solche Frage auch tatsächlich recht negativ aufgefasst habe, doch eigentlich möchte ich dem Fragenden nichts Böses unterstellen.
Auch jetzt werde ich in unserer „besonderen Situation“ mit zwei „behinderten“ Kindern manches Mal gefragt, ob wir Eltern denn auch Auszeiten haben, ob wir genug Unterstützung und Beratung bekommen oder uns Überlastet fühlen. Diese Fragen sind lieb gemeint und ich fasse sie auch so auf. Es ist ja auch eine besondere Situation mit zwei Förderkindern. Wir haben tatsächlich Beratung und Unterstützung nötig und bekommen diese auch. Die Situation an sich – als junge Mutter mit einem Kind oder zwei Kindern – empfand ich jedoch nie als „besonders“. Das ist normal. Ich habe diese Kinder bekommen und habe manchmal anstrengende Tage und ganz oft tolle Momente mit ihnen. Wie jede andere Mutter, sei sie 20, 30 oder 40 Jahre alt, auch. Warum fragte man mich mit 20 Jahren und nur einem Kind, das zwar schon damals Förderkind war, jedoch wirklich nicht problematisch und eine Grinsebacke mit viel guter Laune, ob ich „genug Hilfe“ bekomme? Welches Bild gebe ich als junge Mutter ab? Ich bin nicht mehr oder weniger hilfsbedürftig als andere (ältere) Mütter auch. Ich bin nicht stärker belastet, nur weil ich jung bin oder studiere (oder damals zur Schule ging). Andere Mütter sind älter und arbeiten zusätzlich. Meine Kinder habe ich bekommen, damit ich Zeit mit ihnen verbringen kann, sie ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten darf. Das ist manchmal auch belastend, aber das ist es für jede Mutter und jeden Vater, ob jung oder alt, studierend, arbeitend oder auch zu Hause bei den Kindern und dem Haushalt.
In den sieben Jahren, in denen ich nun schon Mutter bin, habe ich leider zu oft erlebt, dass meine Mitmenschen mir als junge Mutter nicht unvoreingenommen begegnen. Es gibt einige Vorurteile, die ich mit den Jahren kennen lernen durfte. Junge Mütter sind schneller überfordert, die Mutterschaft war ganz bestimmt unerwünscht und gutes Benehmen ist von denen auch nicht zu erwarten. Zudem haben junge Mütter offensichtlich nicht das gleiche Recht auf Privatsphäre wie die übrige Elternschaft, denn diese fragt man ja wohl eher nicht ungehemmt über Ursache und Grund der Schwangerschaft, familiären Hintergrund u.ä. aus.. Überspitzt gesagt sind junge Eltern eine „Risikogruppe“, die einen „besonderen Hilfebedarf“ haben, auch wenn sie nur ein Kind haben oder selbst wenn die jungen Eltern angehende Akademiker sind (und demnach zumindest eine gewisse Grundbildung und Arbeitsmoral besitzen), sogar wenn diese jungen Eltern zusammen leben. Oh Schreck, welche Haltung hat man als Durchschnittsmitmensch denn dann anzunehmen, wenn man einer jungen Mutter begegnet, die „nur“ eine Ausbildung gemacht hat und geschieden oder getrennt vom Partner lebt? Genau so eine habe ich in meinem Bekanntenkreis. Eine ganz tolle Frau.
Vielleicht steigere ich mich auch in etwas hinein und letztendlich sind all die Fragen nur gut gemeint. Zumindest die nach der ausreichenden Unterstützung durch Angehörige. Ich lächel meist auch einfach nur freundlich und bleibe höflich.Den Fragen, ob die Kinder geplant und gewünscht waren, kann ich nichts positives abgewinnen. Das Bild, welches viele von jungen Eltern haben, ist voreingenommen und oft einfach falsch. Ja, wir jungen Eltern sind jung. Wir sind jung und das unterscheidet uns von den Durchschnittseltern, wenn es denn sowas wie einen Durchschnitt gibt. Ansonsten sind wir einfach nur Eltern. Und meiner Meinung nach ist die Tatsache, dass man Eltern ist, kein Grund besonders hilfebedürftig zu sein.


