Autismus ist keine Nebensache

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Autismus ist keine Beleidigung. Und auch keine Nichtigkeit, keine Nebensache. Autismus ist nicht: „Ach, die sitzen still hinten in der Klasse, davon merkt man ja kaum was, so unscheinbar wie die sind.“ und Autismus ist auch nicht: „Wie können die denn sagen, er ist Autist? Darf heutzutage denn niemand mehr besonders und individuell sein ?“ Weiterlesen

Avocadokuchen und was ich wirklich backen will

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In dem Eisfach unseres Kühlschrankes liegt, in Folie gewickelt, ein Schokokuchen. Mit schwarzen Bohnen und Avocado. Dem Rezept nach soll er total gesund und super lecker sein. Mein Kuchen schmeckt wirklich einfach nur widerlich. Ich hatte ihn in einem Anflug von Jetzt-backe-ich-mal-was-wirklich-leckeres-und-keiner-schmeckt-die-gesunden-Zutaten-raus gebacken und außer mir wollte den Klotz keiner probieren. Das ist nun schon drei Monate her. Der Kuchen liegt eingefroren im Eisfach und jedes Mal, wenn ich ihn sehe, überkommt mich das schlechte Gewissen. Ich will ihn nicht essen. Weiterlesen

Wie erkläre ich meinem Kind seine Autismusdiagnose?

blog11

Im Schwimmbad.
Ich lege den Schwerbehindertenausweis meines Sohnes an der Kasse vor
und zahle für ihn den vergünstigten Preis und selber gar nichts, da ich Begleitperson bin.

Kind: Wieiviel hast du gezahlt? Wie teuer war das? Ist das der Behindertenausweis von F.?

Ja, er liebt Zahlen. Es hat mich nur 6 Euro gekostet. Weiterlesen

Glückliche Urlaubsfotos und die Realität

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Eines von vielen Geheimnissen des Glücks soll es sein, ein mal im Jahr an einen fremden Ort zu reisen. Tapetenwechsel und Flucht vor dem Alltag sozusagen. Etwas neues entdecken und seine Sinne wecken, die im Alltagsgrau vor lauter Routine eingeschlafen sind. In meiner Erinnerung verbinde ich Urlaub mit unendlich langen Stränden am Mittelmeer, mit weichen Aprikosen und Pfirsichen, direkt am Baum gewachsen, am Rande eines Campingplatzes. Mit salzigem Meer, Muscheln und Weinbergschnecken, zum Frühstück Kakao aus dem Bol und Croissant. Ja, früher, als Kind, da waren wir oft in Frankreich. Auf den Fotos sehen wir alle entspannt aus. Weiterlesen

Machen Kinder unglücklich?

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Vor einigen Jahren las ich einen Artikel, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Elternschaft und Glücklichsein befasste (klick). Die Bilanz dieses Artikels ist, dass Eltern zu Beginn ihrer Elternschaft und mit jedem Kind unglücklicher werden, was sich später jedoch relativiert („Schon 30- bis 39-jährige Eltern mit bis zu drei Kindern sind dabei genau so glücklich wie Kinderlose“ – dann fehlen mir ja nur noch knappe fünf Jahre und ich kann mit dem Glückspegel meiner kinderlosen Mitmenschen mithalten, na ein Glück!) und im Alter sogar umdreht – dann sind Eltern den Studienergebnissen nach sogar glücklicher als kinderlose Menschen. Weiterlesen