Ich habe Brot gebacken. Es scheint zu schmecken:
Das Kind: „Ich bin satt, aber mein anderer Magen giert nach Mehr!“
Ich: „Du hast mehrere Mägen?“
Das Kind: „Mägen? Nein, ich habe Vorratsbehälter.“
Ich habe Brot gebacken. Es scheint zu schmecken:
Das Kind: „Ich bin satt, aber mein anderer Magen giert nach Mehr!“
Ich: „Du hast mehrere Mägen?“
Das Kind: „Mägen? Nein, ich habe Vorratsbehälter.“
Die Schule der Zukunft ist eine gemeinschaftliche Schule. Eine Schule mit gelebter Inklusion. Was kann und soll Schule sein? Schule als Ort der Bildung, der reinen Wissensvermittlung? Als Ort der Erziehung? Der Entfaltung? Sind unsere Kinder denn eingefaltet und müssen entfaltet werden? Oder entfalten sie sich selbst? Oder werden sie langsam in Form gefaltet von einem System, das sich zum Ziel gesetzt hat,“ jedes Kind optimal zu fördern“ ?
Warum eigentlich? Und was genau bedeutet „optimale individuelle Förderung“ ?Was streben wir an? Dass möglichst viele Kinder das Abitur erreichen? Weiterlesen
Hallo Stuhl. Da bist du. Du bist ein Therapie-Stuhl. Ein Reha-Stuhl. Kein normaler Stuhl. Kein Hochstuhl aus Holz, kein Kinderstuhl am Basteltisch. Jetzt stehst Du bei uns in der Küche. Hast Rollen und Stützen und Gurte. Du bist uns eine Hilfe. Du hilfst dem kleinen Kind beim Sitzen. Mit dir sitzt er viel stabiler. Er kann nicht alleine stabil und lange sitzen. Das ermüdet ihn. Er hat nicht genug Kraft.
Dafür hat er jetzt dich. Dafür bist Du da. Weiterlesen
Die Fachzeitschrift IX schreibt in der Ausgabe von Juli 2015 über Autisten in der IT-Branche. In dem Artikel wird erwähnt, dass schätzungsweise 50 – 90 Prozent der Autisten arbeitslos sind. Woran könnte das liegen? Die Anforderungen, die an Arbeitnehmer gestellt werden, sind neben der fachlichen Kompetenz auch sogenannte „Soft Skills“, also soziale Kompetenzen. Genau hier hakt es anscheinend, denn fachliche Fähigkeiten können autistische Menschen sich ebenso schnell oder sogar noch schneller anlernen als Menschen ohne Autismus. Weiterlesen
Auf dem Gehweg. Das große Kind redet und redet und redet. Endloser Monolog. Dann, endlich, eine Pause. Stille.
Er: „Mama, warum sagst Du so gar nichts?
Ich: „Ich genieße die Ruhe.“
Er: „Welche Ruhe? Die Vögel schreien doch wie verrückt!“
Die Bloggerin Mama Notes hat in ihrem aktuellen Beitrag ihre Gedanken zum Thema Einschulung aufgeschrieben und eine Blogparade gestartet. Zwar habe ich noch nie bei einer Blogparade mitgemacht, da ich meinen Blog weniger für die Eltern-Allgemeinheit ausrichte als für sehr spezielle Themen, die meine sehr speziellen Kinder und mich betreffen, doch zum Thema Einschulung juckt es mir in den Fingern. Und beim Lesen des folgenden Satzes von Mama Notes musste ich sehr schlucken. Weiterlesen
Als Kind hört man Erwachsene Dinge sagen und glaubt sie. Und übernimmt sie. Hinterfragt nicht.
Phrasen und Sätze.Sprüche. Haltungen.
„Ja, wir können alle etwas gut und auch etwas nicht so gut.“.“Begabung sind verschieden und es ist auch nicht schlimm, etwas nicht so gut zu können.“. „Wir Menschen sind alle unterschiedlich, doch egal, ob wir etwas gut können oder nicht, so ist es doch das wichtigste, dass wir uns gut verstehen, fröhlich sind und gern beisammen!“
Ja. Ja,ja,ja. Das hab ich gehört. Geglaubt. Selber gesagt. Es selber geglaubt. So ist es doch.
Oder? Weiterlesen
Autismus ist keine Beleidigung. Und auch keine Nichtigkeit, keine Nebensache. Autismus ist nicht: „Ach, die sitzen still hinten in der Klasse, davon merkt man ja kaum was, so unscheinbar wie die sind.“ und Autismus ist auch nicht: „Wie können die denn sagen, er ist Autist? Darf heutzutage denn niemand mehr besonders und individuell sein ?“ Weiterlesen