Offener Brief an die ehemalige Lehrerin meines Sohnes

Ausgedruckt und handschriftlich unterschrieben erreicht dieser Brief die ehemalige Lehrerin meines Sohnes auf dem Postweg. Natürlich mit den richtigen Namen und der Anmerkung, dass ich ihn anonym auf meinem persönlichen Blog unter Pseudonym veröffentliche. Denn heißt es nicht: Tue Gutes und spreche darüber !? Die Begegnung mit dieser Lehrerin tat gut. Wenn es auch Jahre dauerte, bis sich die Wirkung entfaltete. Also lasst uns darüber sprechen!

Liebe Frau Magistra,

es ist nun 2,5 Jahre her als wir uns kennen lernten, als mein Sohn zu Ihnen in die Klasse kam. Es scheint mir, als wäre es gestern gewesen. Wie sie vor mir standen, den Zeigefinger erhoben vor mir: „Wir hatten einen Deal!“. Was Sie damit meinten, haben Sie mir direkt darauf erklärt: Ich soll meinen Sohn immer um 15 Uhr von der OGS abholen, weil dann die Schulbegleiterin heim ging. Mit dem Gruppenleiter der OGS hatte ich ausgemacht, dass wir es auch bis 16 Uhr versuchen wollten. Ohne Schulbegleitung. Konnten wir dieses Missverständnis eigentlich jemals klären? Ich weiß es nicht. Aber das ist nun nicht wichtig. Weiterlesen

Behindernde Bewerbung. Warum die Behinderten-Quote nicht inklusiv ist

blog80

Mein Mann ist bald mit dem Studium fertig. „Prima!“ höre ich viele sagen, „Dann kann er sich ja bald bewerben!“. Das stimmt. Und im Anschluss stellen ebendiese Prima-Sager außerdem fest, sofern sie von der Autismusdiagnose wissen, dass „er sich ja auf eine dieser Stellen für Behinderte bewerben kann!“
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