Eigentlich wollte ich darüber schreiben, wie es ist, mit Kaffee- und Teetassen am Tisch zu sitzen und Tage zu zählen bis zum nächsten SPZ-Termin, der Ende April ist. Weiterlesen
Elternsein
Zum Anschauen schön
Auf allen Vieren krieche ich durch den Wohnzimmerdschungel. „Brave Wildkatze!“ lobt mich das chinesische Reithuhn auf meinem Rücken. Dann werde ich trotzdem wild, tobe, wackel hin und her, denn da kommt einer. Ja, wer ist denn das? „Das ist der südamerikanische Tanzballet-Lopard!“ erklärt das chinesische Reithuhn. „Lopard?“ frage ich. „Ja.“. Achso. Weiterlesen
Das Kleinkind
Jetzt ist das Kleinkind zwei Jahre alt. Vor ungefähr einem Jahr habe ich einen ersten Überblick über ihn geschrieben. Nun ist er doppelt so alt und was er nicht alles dazu gelernt hat! Ich könnte nun passenderweise einen zweiten Überblick schreiben. Weiterlesen
Wie gelingt die Inklusion von autistischen Menschen?
Wenn die ersten Berührungsängste erst einmal abgelegt sind, dann stellt man fest „der hat ja den gleichen Humor wie ich!“ oder „mit ihr kann man ja super quatschen.“ und die Behinderung tritt in den Hintergrund. Ich selber habe das oft erlebt. Jedenfalls was die körperlichen Behinderungen angeht. Weiterlesen
Ein guter Tag.

Elternliebe ist, erst zu fragen „Hast Du Dir weh getan?“, bevor man sich über das aus Wut zerschlagene Glasfenster der Zimmertür aufregt. Weiterlesen
Brief an Susi #2
Liebe Susi,
weißt Du noch, wie ich damals, als ich Praktikantin in der Behindertenwerkstatt war, wie ich da zu Dir sagte, dass ich mir vorstellen könnte, auch ein behindertes Kind zu haben? Und wie Du da gucktest, so erschrocken, dass man sich sowas ja nicht herbeisehnen darf oder so. Weiterlesen
Stolpernde Helden
Das kleine Kind fieberte abends und bleibt am Folgetag zuhause und geht nicht zur Tagesmutter. Statt in der Bibliothek zu lernen, kaufe ich Zutaten für den Geburtstagskuchen des großen Kindes. Weiterlesen
Alltag
Seit ich Mareices Interview gelesen hatte, in dem sie unter anderem darüber schreibt, wie sie als Mutter eines behinderten Kindes einen Weg findet, sich auf dessen Stärken zu konzentrieren und diese und das gemeinsame Familienleben zu fördern, schwirrten mir ein paar Worte im Kopf herum dazu. Wahrscheinlich wollte ich irgendetwas schreiben zwischen „Förderung nutzt ja auch“ und „Danke, dass Du mich daran erinnert hast, wie wichtig das Gemeinsame doch ist im Förder-Therapie-Stress“. Dazu hatte ich irgendwann mal auf ihrem Blog gelesen, dass Alltag für sie ein Ausnahmezustand und beinahe etwas exklusives sei, da immer irgendetwas sei, dass am Alltaghaben hindert. Damit erinnerte sie mich abermals an die Wunderbarkeit des Alltags. Jetzt habe ich diesen Text zum Thema Alltag verfasst und plötzlich fallen mir Mareices Worte ein, die angesichts des Todes ihrer Tochter eine völlig neue, viel gewichtigere Bedeutung bekommen. Für jeden Tag, der Alltag ist, möchte ich danken. Weiterlesen





