Es gibt diese Rubrik „Unser Wochenende in Bildern“ auf vielen Eltern-Blogs im Internet. Dort zeigen ganz normale Eltern Fotos von ihren ganz normalen Wochenenden. Frühstückstische mit Brötchen und Kakao, Kinder auf Spielplätzen, Kinder auf Laufrädern oder Rutscheautos. Ausflüge, Eis essen oder zuhause etwas basteln. Weiterlesen
Aus dem Leben eines Taugewas
Warum das hier keine privilegierte Reise ist
Tatsächlich kommt mir wirklich wenig in den Sinn, zu fragen, wo Gott denn sei, wie das denn zu rechtfertigen sei. Im Angesicht der Behinderung danach zu fragen schien mir stets weniger wichtig. Erst mal fragen, wie es denn zu Krieg und Gewalt und frühem Tod kommen kann. Dennoch ist es hin und wieder Thema. Beim Thema Behinderung beim Kind tauchen irgendwann die Frage nach dem Wieso-Ich und dem Wo-ist-Gott auf. Wenn nicht von selbst, dann von außen. Weiterlesen
Bei Stress nur Tomaten und Löcher
Die Insel soll Ruhe geben und tut es doch nicht. Hämmern und pochen. Einer, der ununterbrochen Löcher in eine Pappe sticht. Und mit dem Schraubendreher Löcher bohrt. In alte, dicke Pappe. Weiterlesen
Kinder braucht man nicht erziehen

Es gibt dieses Zitat von Karl Valentin.
„Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach.“
Oft schon habe ich gedacht, dass es nicht stimmt. Ich esse mit Messer und Gabel, sage „Bitte“ und „Danke“, wische mir meine Hände an einer Serviette ab, wasche mir nach dem Toilettengang die Hände und verzichte gerne auf die größere Hälfte des geteilten Kekses, um nicht gierig zu wirken. Bei meinem Kind klappt das nicht. Es einfach nur vorzuleben, funktioniert nicht. Jedenfalls bisher und ich möchte nicht abwarten, bis er ein Erwachsener ist. Er soll vorher lernen, seine saucenverschmierten Hände nicht an der Hose abzuwischen. Also reden wir jeden Tag auf ihn ein und erzählen jeden Tag das selbe. Als ich dem Kind den Vorwurf machte, immer alles täglich wiederholen zu müssen, meinte es doch tatsächlich, ich sollte meine Sprüche auf ein Grammophon aufnehmen. Eigentlich hätte ich mich gleich zwei Mal beglückwünschen können: erstens, weil mein Kind unglaublich einfallsreich ist, zweitens, weil ein im Jahr 2008 geborenes Kind tatsächlich weiß, was ein Grammophon ist. Leider war ich wegen des sturen Messer-Ignorierens nicht in der Lage, mich zu beglückwünschen. Weiterlesen
Die Katze hilft
Bei der Logopädin vom Kleinkind gibt es manchmal Brausepulver zum Mund-und-Zunge-Stimulieren. Das Kleinkind schmatzt dann verzückt und läuft wackelig im Raum herum. Die Brause wird ihm auf einem übergroßen Ohrenstäbchen auf Zunge und Gaumen gedrückt. Dann berührt seine Zunge seinen Gaumen und lernt, wohin sie soll. Weiterlesen
Realwerden und Realität
Was braucht es, um etwas zu einer Realität zu machen?
Das gesprochene Wort ist real. Und so wie ein anderer es seit langem macht oder meint, dass ich es so machen sollte oder „man“ machen sollte, denn verallgemeinern können wir alle gut, so mache ich es nicht, wenn ich es nicht zu meiner Realität mache. Weiterlesen
Wichtiges zu tun

Ich kenne einen, der macht sich darüber Gedanken, weshalb das HIV-Virus noch nicht ausgerottet ist, wenn es doch eindeutig ein Virus ist und nicht eine Krebsart, so wie Leukämie. Dieser Mensch macht sich auch Gedanken darüber, wie Leukämie zu heilen ist. Er spricht dann von einer Möglichkeit, die Boten-DNA eines gesunden Menschen in den Körper eines an Leukämie erkranken Menschen zu übertragen. Weiterlesen
Warten, Kaffee und Glück
Eigentlich wollte ich darüber schreiben, wie es ist, mit Kaffee- und Teetassen am Tisch zu sitzen und Tage zu zählen bis zum nächsten SPZ-Termin, der Ende April ist. Weiterlesen





