Elemente der Fiktion oder bin ich vielleicht ein autodiegetischer Erzähler?

Heute möchte ich die virtuellen Vorhänge zur Seite ziehen, für eine Frau, die wie sie selber sagt  „schreibt auf Emotion wie andere auf Drogen“. Ich behaupte, sie ist Meisterin im Gute-Laune-Verbreiten. Und sie ist mutig, denn während ich in der Light-Version studiere (in bekannter Stadt und mit Ehemann), ist sie alleine mit den Kindern unterm Arm ans andere Ende Deutschlands gewandert. Um zu studieren. Um ihre Flügel auszubreiten. Und endlich zu fliegen. 

…voilà:  Nadia Naji  Weiterlesen

Kontaktlinsengedanken

blog22

Früher dachte ich, Kontaktlinsen sind für Menschen, die zu eitel sind, eine Brille zu tragen. Die Vorstellung, sich ein Plastikteil ins Auge zu schieben, fand ich ekelig. Ich hatte ziemliche Vorurteile gegenüber das Tragen von Kontaktlinsen. Was für eine Umweltverschmutzung, all die Palstikbehälter, Reinigungsfläschchen mit Wasserstoffperoxydlösung, Salzlösung, Desinfektionslösung. Und der Aufwand, der mit dem Tragen von Kontaktlinsen verbunden ist! Man darf die Linsen nicht mit Leitungswasser waschen, sie sind furchtbar klein und gehen schnell verloren. Wirklich eine Ahnung hatte ich nicht. Weiterlesen

Von vorschnellen Urteilen und Wunschdenken

blog16

Vor einiger Zeit habe ich in einer Elternzeitschrift einen Artikel gelesen. Eine Mutter berichtete über das Leid, das sie trägt und erträgt, denn ihre Tochter ist krank. Sie hat Diabetes Typ 1 seit Geburt.

Ich habe den Artikel nur zur Hälfte gelesen und überflogen, denn das Kind, das ich mir vor den Bauch gebunden hatte, wurde wach und soweit ich mich erinnere, saß ich in irgendeinem Wartezimmer und wurde dann auch bald aufgerufen.

Trotzdem ließ mich der Artikel nicht los. Mein erster Gedanke war, das gebe ich zu und schäme mich im selben Augenblick: Weiterlesen

15 Minuten am Morgen

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Letztens las ich einen guten Tipp. Man solle doch 15 Minuten früher aufstehen und ganz in Ruhe den Tag beginnen. Und nicht aufs Smartphone gucken. Und nicht unter der Dusche schon an alle Termine des Tages denken. Sondern etwas Dehn- und Streckübungen machen oder vor dem ersten Kaffee ein erstes Glas Wasser trinken. Vielleicht auch Meditieren, beten oder die Stille genießen. Und das alles soll der Hektik am Morgen entgegenwirken.

Ja, danke auch. Das werde ich dann mal versuchen. Weiterlesen